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DIORAMA
- CUBED
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Es war seit jeher die hochphilosophische Herangehensweise an Themen, die Diorama deutlich von dem üblichen Wave- und Elektro-Bands abhob. Sänger Torben Wendt und seine musikalischen Mitstreiter streben nach abstrakten Bildern, die viel Raum für Interpretationen seitens der Hörer lassen. Auch bei dem mittlerweile siebten Album „Cubed“ hat Diorama wieder ein besonderes Konzept sich ausgedacht. Es geht um die Idee eines Würfels als Raum für die Inszenierung seines eigenen Lebens. Klingt etwas nebulös, löst sich aber gleichsam logisch in den 13 Songs auf. Gut drei Jahre nach dem experimentelleren, sperrigen „A Different Life“ besinnt sich die Band wieder auf ihr Gespür für interessante Sounds und Eingängkeit, gepaart mit einer Prise Melancholie und Ironie. Schon die Vorabsingle „Child Of Entertainment“, die auch „Cubed“ eröffnet, verwies auf einen wieder gemäßigteren Sound. „Gone Gone Gone“ ist sogar für ihre Verhältnisse geradezu poppig. Allerdings wären Diorama eben nicht Diorama, wenn hier und da wieder einige sperrige Momente das Album spannend gestalten. „Acid Trip“ beispielsweise mit seinen kreischenden Seuqenzen bieten Drama in höchster Perfektion. Perfektion ist ohnehin das Stichwort, um „Cubed“ zu beschreiben: Ob es nun die sicherlich zu den Clubfüllern avancierenden „Child Of Entertainment“, „Ignite“, „Cubed“ oder „Apocalypse Later“, oder die ruhigeren Stücke wie „My Conuterfeit“ und „Lord Of Lies“ sind: Diorama bleiben sich auf „Cubed“ treu und liefern wieder einmal ein geniales Werk ab, an das sich andere Gruppen erst einmal messen müssen. Tipp! (verfasst von Nuuc) |