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BATTLE SCREAM
- SUFFERING VS. SALVATION
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Mein Gott, was war das Medienecho groß, als Rammstein ihr neuestes Werk “Liebe Ist Für Alle Da” veröffentlichten. Prompt wurde das Album auf dem Index gesetzt, weil ein Song den Jugendschützern nicht so ganz in den Kram gepasst hat, und auch ein Bild auf dem aufklappbaren Cover Anstoß erregte. Was soll man dann bei Battle Scream sagen? Als mad doctors verkleidet machen sie sich dran, einen Menschen mit einer Säge zu öffnen. Das lässt natürlich auf die Musik schließen, die ein wilder Hybrid aus Gothic-Rock und Electro ist, wobei der Hauptaugenmerk auf die druckvollen Gitarren liegt. Gerade bei solchen Stücken wie „Ghost In The Machine“ merkt man die gesangliche Nähe von Alex zu Peter Spilles (Project Pitchfork) und Dennis Ostermann (In Strict Confidence). Es ist das mittlerweile dritte Album der Dresdner, die sich dieses Mal etwas Besonderes haben einfallen lassen. Insgesamt sieben neue Songs sind zu hören, unter anderem „Blood“, welches vielleicht das Düsterste ist, was auf der Scheibe zu hören ist. Der zweite Teil ist ein Who is Who an erstklassigen Bands, die ebenso erstklassige Arbeit ablieferten. Agonoize, Cephalgy, Die Krupps und Project Pitchfork sind nur einige Namen. Das zeigt den Stand, den Battle Scream mittlerweile bei den anderen Kollegen hat. Auch wenn sie es bis jetzt noch nicht geschafft haben, so richtig an die großen Töpfe zu gelangen. Der Trend geht deutlich nach oben. (verfasst von Nuuc) |