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OBSCENITY TRIAL
- ÜBER'S WASSER GEHEN (MCD)
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Schön, dass es immer noch möglich ist, elektronische Musik zu machen und dabei stilistische Grenzen hinter sich zu lassen. So hat sich Oliver Wand, Mastermind von Obscenity Trial für seine neue Single „Über’s Wasser gehen“ sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Für den Titeltrack hat er zusammen mit Tino Oac, seines Zeichens einer der Sänger der Söhne Mannheims, gearbeitet. Doch keine Angst: Es wird kein verrückter Synthiepop-Hiphop-Gospel-Mix werden, den man da zu hören bekommt. Nein, Obscenity Trial bleiben weiter so wie sind, nur eben um eine Stufe nach oben katapultiert, denn die Kollaboration mit so einem erfahrenen Sänger hat der Produktion sehr gut getan. Und wie immer thront über allem die sonore Stimme Olivers, die den Stücken immer das gewisse Etwas verleiht. Besonders sind es die verschiedenen Versionen abseits des Radio Mix, die so richtig reinhauen. So regt der Don’t Dance Mix regelrecht zum Tanzen ein, und der Monody Remix greift tief in die Pathos-Kiste und arbeitet mit wuchtigen Streicherarrangements und breiten Flächen. Zusätzlich gibt es eine traumhaft schöne, balladeske Version von „Never Too Late“, die für schöne Momente zu Zweit die passende Untermalung ist. Und mit den Live-Versionen von „Here And Now“ und „Seven nation Army“ beweist das Projekt abermals ihre Live-Qualitäten. Eine rundum gelungene Single! (verfasst von Nuuc) |