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DEAD GUITARS
- FLAGS
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Als 2003 fünf Männer zusammen kamen, um zu beschließen, Dead Guitars zu gründen, war die Begeisterung in Insiderkreisen bereits riesig. Kein Wunder: Zwei der Musiker haben bereits bei der renommierten Formation 12 Drummers Drumming für Akzente in den 80ern gesorgt. Außerdem ist mit Sänger Carlo Van Putten von The Convent ein weiteres Urgestein mit an Bord. Das bedeutet natürlich eine Menge Erfahrung und auch Routine. Dementsprechend erfreut war man, als 2007 das erste Album „Airplanes“ auf dem Markt kam. Zwei Jahre später nun folgt „Flags“. Es ist ein entspanntes Album, quasi der Blick alternder, reif gewordener Männer auf das, was man einmal New Wave nannte. Ihr Sound ist unaufgeregt, ruhig, gelassen, eben mit aller Erfahrung ausgespielt. Langeweile kommt aber dennoch nicht auf. Ganz im Gegenteil: Es tut ja richtig gut, nach der Flut überstylter Manga-Gothic-Bands wieder eine Gruppe vom alten Schlage zu hören, die sich nicht über surreale Outfits, sondern einfach über die Überzeugungskraft ihrer Musik identifizieren. Das kann wie bei „Goodbye Wildlife“ fast neofolkähnliche Züge annhemen, psychedelisch-entrückt sein wie bei „Raise Your Flags“ oder einfach nur melodisch schön wie bei „Isolation“ (als Gastsänger fungiert hier übrigens The Mission-Sänger Wayne Hussey). (verfasst von Nuuc) |