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BROKEN FABIOLA
- SEVERED
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Hier kommt zusammen, was vielleicht gar nicht zusammen gehört – zumindest könnten man es vorher geglaubt haben, bis man Broken Fabiolas neue CD in das Abspielgerät legt und sich die Stücke anhört. Denn hier treffen extrem trancige Flächen ebenso auf Trip-Hop-Elemente und Industrial Versatzstücke. Aber nicht zusammen, sondern alles nach einander. Jedes Stück ist ein in sich abgeschlossenes, hermetisches Gebilde. Und dennoch: Irgendwie haben es die Jungs um Frontmann Karloz M. geschafft, die Stücke so anzuordnen und so zu arrangieren, dass „Severed“ ein durchaus gängiges Werk geworden ist. Ein Album, dass aus einem Guss klingt, wie man so schön sagt. Wer es etwas härter mag, dem sind auf jeden Fall „Everlasting“ und „Slave Herz gelegt, die durch ihre drückenden Rhythmen eine innerliche Wut zum Ausdruck bringen. Doch dann kommen in diesem Zusammenhang eben diese unerwarteten Lieder, allen voran „Rewind“, das eigentlich nur von einer klug arrangierten Synthesizermelodie lebt und auf Rhythmen so gut wie völlig verzichtet. Man muss natürlich ganz klar sagen, dass wir es hier mit einer speziellen Form der elektronischen Klangerzeugung zu tun haben, die sich nicht den allgemeinen Hörgewohnheiten anpasst. Für Clubgänger ist Broken Fabiola sicherlich zu langatmig und zu schwer, um sich darauf einzulassen. Wer aber Freude an dichten Atmosphären und klugen Arrangements hat, wird mit „Severed“ sehr gut bedient. (verfasst von Nuuc) |