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EPOCHATE
- CHRONICLES OF A DYING ERA
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Ein Sturm kommt auf: Epochate werden den Begriff des Bombast-Rocks eine neue Wendung geben. Ein Blick auf das Line-Up verrät, dass es sich bei den Musikern um alte Hasen handelt, die sich noch mal neu definieren wollen.Victor Love, besser bekannt als Mitglied der legendären Dope Stars Inc. Und Noras Blake (Spineflesh/Edenyzed) haben sich im letzten Jahr Epochate gegründet und sind schon gleich mit einem Werk am Start, das Genie und Wahnsinn miteinander verbindet. „Epochate ist kein neuer Anfang. Epochate ist das Ende“, verkündet das Pressesheet etwas pathetisch, liegt damit aber genau richtig, um die Musik des Duos zu beschreiben. Hier wird noch einmal alles aufgefahren, was die abendländische Musikkultur zu bieten hat, bevor es dann endgültig vorbei ist. In erster Linie dominieren gewaltige, fast Wagner’sche Orchesterkompositionen, die durch scharfe Gitarrenriffs und einer Prise Elektronik weiter unterfüttert werden. Dazu singt Victor mit einer klaren, forcierten Stimme seine apokalyptischen Visionen. Schon der Beginn des Albums versprüht dieses beängstigende Gefühl, hervorgerufen durch leise, aber eindringliche Streicher. Dann baut sich das Stück immer mehr auf, bis es schließlich in ein orgiastisches Finale endet. Nach diesem Schema sind auch die anderen Stücke aufgebaut. Dennoch variieren die Stücke und erlauben wie bei „Substantia“ auch mehr elektronische Spielereien. Ein wirklich epochales Werk, das so eigentlich nicht zu erwarten war. (verfasst von Nuuc) |